Der Dorfplatz in Dauchingen mit Kirche, Bus und Außengastronomie

Bürgerinitiative

Tempo 30in Dauchingen

Mehr Sicherheit für alle!

Unser Dorf gehört den Menschen, die hier leben – Kindern auf dem Schulweg, Familien auf dem Dorfplatz, älteren Nachbarinnen und Nachbarn im Alltag. Wir setzen uns für Tempo 30 auf den Hauptstraßen und in den Wohngebieten ein.

Unsere Forderung:

Tempo 30 auf den Hauptstraßen
und in den Wohngebieten.

Darum brauchen wir Tempo 30

Acht Gründe, warum langsamer fahren in Dauchingen alle weiterbringt – mitten im Ortskern, wo sich das Leben abspielt.

  • Mehr Sicherheit

    für Kinder, Familien und Senioren – auf den Straßen, beim Spielen, auf dem Weg zur Schule und im Alltag.

  • Kindergarten & Schule

    liegen unmittelbar im Umfeld der Hauptstraßen im Ortskern. Kinder sind dort täglich zu Fuß unterwegs – morgens, mittags und nachmittags.

  • Zebrastreifen

    im Ortskern werden täglich von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt. Bei Tempo 30 werden sie rechtzeitig gesehen – und das Anhalten gelingt sicher.

  • Arzt- und Physiopraxen

    liegen direkt an der Hauptstraße. Viele Patientinnen und Patienten kommen zu Fuß – oft ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen.

  • Banken & Geschäfte

    bringen jeden Tag Menschen in den Ortskern. Wer etwas erledigen will, überquert die Hauptstraße – zu Fuß, mit Rollator oder Kinderwagen.

  • Der Dorfplatz

    ist ein öffentlicher Treffpunkt für viele Familien, Kinder und Bürgerinnen und Bürger.

  • Altenheim

    Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger verdienen besondere Rücksicht und sichere Wege.

  • Weniger Lärm, bessere Luft

    Tempo 30 reduziert den Lärm, verringert den Verkehrsstress und macht unser Dorf noch lebenswerter.

Was Tempo 30 konkret bewirkt

  • rund 14 m

    kürzerer Anhalteweg: Wer mit 30 km/h fährt, steht bereits – während ein Auto mit 50 km/h an derselben Stelle noch mit voller Wucht unterwegs ist.

  • bis −3 dB

    weniger Lärm – das wird empfunden, als würde sich der Verkehr nahezu halbieren. Spürbar an jedem Fenster entlang der Hauptstraße.

  • +5 Sek.

    mehr Fahrzeit auf 100 Metern Strecke. Ein winziger Preis für die Sicherheit unserer Kinder und Älteren.

Gute Nachricht

Was die Behörde dazu sagt

Auf Anfrage der Gemeinde hat das Straßenverkehrsamt des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis geprüft, wo in Dauchingen Tempo 30 angeordnet werden kann. Das Ergebnis stützt unsere Forderung.

Tempo 30 ist rechtlich möglich

Seit der Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung darf Tempo 30 im Bereich von Fußgängerüberwegen auch auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen angeordnet werden – ausdrücklich ohne dass eine besondere Gefahrenlage nachgewiesen werden muss. Besonders naheliegend ist das dort, wo die Überwege auf Wegen zu Kindergärten, Schulen oder Spielplätzen liegen.

Diese Abschnitte sind konkret benannt

Das Amt hat die klassifizierten Straßen in Dauchingen geprüft und hält eine Reduzierung auf 30 km/h auf folgenden Abschnitten für grundsätzlich möglich:

  • Schwenninger Straße ab Höhe Hausnummer 13 bis zur Einmündung Vordere Straße
  • die gesamte Vordere Straße und weiter in die Niedereschacher Straße bis Höhe Hausnummer 19
  • Deißlinger Straße ab Höhe Hausnummer 12 Richtung Ortsmitte
  • Villinger Straße ab etwa Hausnummer 24 bis zur Einmündung Schwenninger Straße

Die Wohngebiete sind der erste Schritt

Zugleich weist das Amt auf einen wichtigen Punkt hin: Tempo 30 auf den Hauptstraßen komme erst dann in Betracht, wenn in den angrenzenden Nebenstraßen und Wohngebieten Tempo-30-Zonen gelten – sonst drohe Ausweichverkehr durch die Wohngebiete. Es wäre, so das Amt, verkehrlich nicht schlüssig, auf den Hauptstraßen Tempo 30 anzuordnen, während in den Nebenstraßen weiterhin Tempo 50 gilt. Die Gemeinde wird gebeten, zuerst ein Gesamtkonzept für die Nebenstraßen zu erarbeiten; die Hauptstraßen folgen als zweiter Schritt.

Genau das fordern wir: Tempo 30 auf den Hauptstraßen und in den Wohngebieten. Der erste Schritt – die Tempo-30-Zonen in den Wohngebieten – liegt allein in der Hand des Gemeinderats. Er kann sofort beschlossen werden.

Quelle: Stellungnahme des Straßenverkehrsamts im Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis an die Gemeinde Dauchingen vom 8. Juni 2026. Die abschließende Entscheidung über eine Anordnung liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Straßenverkehrsbehörde.

Unser Plakat

Gemeinsam für mehr Sicherheit in Dauchingen!

Teile unser Plakat mit Nachbarn, Freunden und Familie – im Schaufenster, am Gartenzaun oder digital. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Gewicht hat unsere Forderung.

Plakat herunterladen Kontakt aufnehmen

Plakat der Bürgerinitiative Tempo 30 in Dauchingen

Was du tun kannst

Sechs Wege, unsere Forderung stark zu machen

Eine Bürgerinitiative lebt davon, dass viele Menschen sichtbar dahinterstehen. Schon eine dieser Aufgaben hilft – such dir aus, was zu dir passt.

  1. Weitere Unterstützer finden

    Sprich Nachbarn, Freunde, Familie und Arbeitskollegen aus Dauchingen an. Jede zusätzliche Stimme macht unsere Forderung im Rathaus schwerer zu übergehen – und die Kontaktdaten stehen weiter unten bereit zum Weitergeben.

  2. Ins Gespräch gehen

    Beim Einkaufen, im Verein, am Gartenzaun: Erzähl anderen Dauchingerinnen und Dauchingern, warum dir Tempo 30 wichtig ist. Persönliche Erfahrungen überzeugen mehr als jede Statistik – und auch Skepsis ist ein guter Gesprächsanfang.

  3. Gemeinderat und Bürgermeister ansprechen

    Entschieden wird im Rathaus. Sag den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten und dem Bürgermeister offen deine Meinung – per E-Mail, im direkten Gespräch oder in der Bürgerfragestunde der öffentlichen Gemeinderatssitzung.

  4. Plakat sichtbar aufhängen

    Im Schaufenster, am Gartenzaun, im Auto- oder Wohnzimmerfenster. Sichtbarkeit im Ort zeigt allen: Das sind nicht ein paar Einzelne, das ist ein breites Anliegen. Plakat herunterladen.

  5. Gefahrenstellen dokumentieren

    Wo wird zu schnell gefahren? Wo ist das Überqueren heikel, wo die Sicht schlecht? Notiere Ort, Uhrzeit und Situation, mach ein Foto. Solche konkreten Beobachtungen sind das stärkste Argument gegenüber der Verwaltung – viel wirksamer als ein allgemeines „hier ist es gefährlich".

  6. Das Thema öffentlich machen

    Teile unser Anliegen in Nachbarschafts- und Vereinsgruppen, sprich Elternbeirat, Kindergarten und Schule an oder schreib einen Leserbrief an die Lokalzeitung. Je häufiger Tempo 30 im Ort Thema ist, desto selbstverständlicher wird es.

Du bist unsicher, wo du anfangen sollst? Melde dich einfach kurz bei uns – wir sagen dir, wo gerade Hilfe gebraucht wird.

Jetzt mitmachen!

Werde Teil der Bürgerinitiative

Falls ihr beitreten wollt, meldet euch gerne – ganz unkompliziert per Anruf, WhatsApp oder E-Mail. Jede Stimme zählt.

Kein Formular, keine Hürden: Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt.